Vita

Andreas am Hauptbahnhof
Geboren wurde ich am 1. November 1962. Um siebzehn Uhr zehn. So dicke Flocken hat‘s geschneit, sagt meine Mutter pünktlich zu jedem meiner Geburtstage und ballt dabei die Faust. Als wär ich nicht dabei gewesen. Mittlerweile erzählt sie es auch wenn andere Geburtstag haben und ich zufällig auch eingeladen bin.

Der Ort meiner Geburt ist nach einer berühmten österreichischen Biermarke benannt. Die mit dem grünen Etikett. Aber so lange die mich nicht sponsern, nenn‘ ich sie auch nicht. Bald schon zogen wir in das idyllische Städtchen Eisenerz, von wo aus man den Arsch der Welt verdammt gut sehen kann. Tagein, tagaus. Sommers wie winters. Die Flucht gelang mir 1981 an die Uni Linz und Jahre später nach Wien, wo ich dann endlich mein Jurastudium ausgesessen hatte. Zuvor durfte ich allerdings noch bei der legendären Band Superfeucht für kurze Zeit den Bass zupfen. Also in Linz.

 

Hubert von Goisern und München…

In Wien stürzte ich mich dann ins Abenteuer Musikindustrie. Withney Houston lebte noch und bescherte mit „I will always love you“ der BMG Ariola Megaumsätze und wir stiegen von der Economy in die Businessclass um. Heutzutage fährt man ja eher wieder Zug. Oder schreibt Briefe. Oder so. Naja, und dann, nach Papermoon und Hubert von Goisern wurde ich nach Deutschland ausgewiesen. Snap, Leningrad Cowboys und Udo Jürgens. Diese Mischung hält auch ein mental gefestigter Mensch wie ich nicht allzu lange aus. Also ab zum Fernsehen. Universal Studios Networks, Fox und jetzt HISTORY. Macht immer noch Spaß. Und meine Frau und Sohnemann sowieso.

 

Giordano Bruno und ich…

Und die Schreiberei? Fing an mit ein paar skurrilen Mordfällen und einem bayrischen Kommissar. Beide, Kommissar und Mordfälle warten darauf, dass ich sie mir nochmal gründlich vornehme.  Und dann hat mich irgendwann Giordano Bruno wieder gefunden. Und da man am besten im Burgendland philosophiert - hauptsächlich nach dem Öffnen der ersten Flasche Blaufränkisch, musste erst mal eine „Gebrauchsanweisung für das Burgendland“ geschrieben werden. Und einige Artikel in der Süddeutschen, im Diners Club Magazin und im PM Biography. Und eine Kolumne im Clap Magazin.Und dann Giordano Bruno „Nacht des Ketzers“ ein Historischer Roman um eine wahre Geschichte.

 

BLANK

Gleich nach dem Philosophen kam die Band. Passt irgendwie. Mehr dazu gibts  laufend aktualisiert unter www.blank-music.com

 


Und dann stapeln sich schon die Ideen für die nächsten Projekte, entstehen Konzepte, Exposées und Leseproben, so dass der gute bayrische Kommissar und die skurrilen Mordfälle wohl noch einige Zeit warten müssen. Aber was so einen guten bayrischen Kommissar ausmacht... Und soooo alt bin ich auch wieder nicht. Also eins nach dem anderen, wie mein Sohn bereits im zarten Alter von sieben zu sagen pflegte, wenn man ihn vergebens dazu aufforderte sein Zimmer aufzuräumen. Aber ich verzettel‘ mich. Und das ist auf einer Hompage nie gut.

 

Wir lesen uns!