Von Trollen, Hetzern und den neuen Blockwarten. Eine kurze Typologie verhaltensorigineller Netzbewohner.

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Von Trollen, Hetzern und den neuen Blockwarten. Eine kurze Typologie verhaltensorigineller Netzbewohner.

Eigentlich ist die Einteilung der skurrilen Zeitgenossen, die die Sozialen Medien mit ihren Beiträgen beglücken, ziemlich einfach.

Die putzigste Gattung ist wohl die der Verschwörungstheoretiker. Chemtrails und Aluhut, Flugscheiben und die hohle Erde.

Apropos hohl, zu dieser Gattung zählen auch die ein oder der andere lustige Vertreter der Politik. Schrullig aber harmlos, trollig eben.

Ein Schelm, wem da Erika Steinbach oder Beatrix von Storch einfallen würden.

Kategorie zwei sind die neuen Blockwarte. Früher nannte man die auch Wadenbeißer. Schnell aus der Deckung und für einen Mausclick lang das Gefühl, auch mal was Besonderes zu sein. Gut versteckt hinterm Ava natürlich.

Bei der dritten Gruppe wird‘s mitunter grauslich. Die Hetzer. Oft ein Fall für den Staatsanwalt. Und erschreckend oft mit Klarnamen. Eigentlich erübrigt sich jeder weitere Kommentar.

Allen gemeinsam ist, dass sie laut nach der ihnen weggenommenen Meinungsfreiheit schreien, dabei aber nicht und nicht damit herausrücken wollen, was sie denn nun sagen dürfen können wollen.

Und eins sollte einem auch immer bewusst sein. Das Netz ist (auch) die digitale Flüstertüte der Zukurzgekommenen. Die machen zwar viel Lärm sind, aber bei Weitem nicht die Mehrheit im Land. Auch wenn sie so gern das Volk wären.

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