Aufstand im Zwergenland

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Aufstand im Zwergenland

 

Mecklenburg-Vorpommern hat gewählt.

Wie zu erwarten haben es die Zukurzgekommenen denen da oben "ordentlich gezeigt".

Werdet schon sehen, was Ihr etablierten Parteien davon habt, wenn ich Nazis wähle.

Ich will ja gar nicht, aber Ihr zwingt mich dazu. Ihr seid schuld! Ihr da oben.

Verquere Logik? Ja, aber funktioniert.

Und das hat der berufspolitische Diletanttenhaufen von der AfD kapiert.

Beziehungsweise hat die Copy Paste Truppe rund um Meuthen und Petry offenbar bei den österreichischen Rechtsauslegern von der FPÖ etwas genauer hingesehen und sich so Jahrzehnte rechtspopulistischer "Aufbauarbeit" gespart.

Ich werf‘ mal irgendwas in die Runde, um es sofort wieder zu dementieren.

Der von uns gegangene FPÖ Führer Jörg Haider hat diese Strategie bis zur Perfektion ausgebaut.

Klar, ein flottes "aus dem Zusammenhang gerissen" hätte die AfD auch ohne Haider'scher "wir verarschen jetzt mal alle ein bissel-Rhetorik" selbst zustande gebracht.

Da ist ein "auf der Maus ausgerutscht" schon origineller. „Lügenpresse“ jedoch hätte der Jörgl  nicht gebracht, wohl wissend, wie sehr er die Medien für den seinen "unaufhaltsamen Aufstieg" braucht. Aber ansonsten, wie gesagt, Copy Paste. 

Zurück zur Wahl in Mecklenburg-Vorpommern.

Nein, die besorgten Bürger davon zu überzeugen, dass ihnen niemand etwas wegnehmen will, schon gar nicht die Schutzsuchenden, die ohnedies nur in homöopathischen Einheiten in ihr Land gelassen werden, hat nix genutzt.

Auch der Versuch der Aufklärung, dass das verschwurbelte Parteiprogramm der AfD mitnichten dazu angetan ist ihr vermeintliches oder tatsächliches soziales Dilemma zu beseitigen, hat nicht gefruchtet.

Und ja, selbst der intellektuell unterbelichtetste besorgte Bürger sollte mittlerweile mitbekommen haben, wem er da hinterherläuft.

Ist ihm aber recht, oder eben egal. Beides gleich schlimm.

Bleibt nur zu hoffen, dass Menschen sich wieder besinnen für welche immateriellen Werte sie nach 1945 gekämpft haben.

Und, dass sie den Rattenfängern den Stinkefinger zeigen.

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